Der schlechte Ruf von GOA – Teil 4

Ich kann gar nicht so viel essen wie ich kotzen möchte“ … dieser alte Ausspruch fällt mir immer wieder ein wenn ich an GOA denke. Vor WaR kannte ich GOA nur von Geschichten die DAoC-Spieler immer wieder erzählten … im Nachhinein bin ich bereit all diesen Erzählungen einen hohen Wahrheitsgehalt zu bescheinigen.

Der neues Schildbürgerstreich ist die Sache mit den Kreditkarten. In Ländern mit besseren Schutzrechten würde das Verhalten von GOA als Kreditkartenbetrug gewertet und entsprechend geahndet. Frankreich, England, Deutschland gehören nicht dazu … und GOA legt ein Geschäftsgebaren an den Tag das an den Einäugigen-unter-den-Blinden erinnert.

Persönlich bin ich nicht betroffen – ich kaufe seit einiger Zeit sowieso nur noch via Game-Cards oder (geht nur bei Codesmasters) Paypal-Einmaltransaktionen. Die Game-Cards sind bei den Firmen teilweise unbeliebt weil natürlich ein Teil der Gewinne beim Handel landet. Für mich persönlich haben sie den Nachteil daß ich mich selber um die Game-Cards bemühen muss und daß der „Komfort“ des Automatismus wegfällt.

Hauptvorteil der Game-Cards ist daß das Gestaltungsrecht der Zahlung bei mir liegt. Ich selber entscheide alle 2 Monate ob das Spiel eine weitere Zahlung wert ist, ob ich zufrieden bin oder ob ich lieber eine Pause mache.

Und wer ist schuld daran ? Der SchneeSturm bei dem ich 2005 ein halbjähriges Abo gekauft habe und bei dem ich zu der Entscheidung gekommen bin, daß der gewährte Rabatt den Verzicht auf das Gestaltungsrechts nicht aufhebt.

Ich persönlich brauche keinen weiteren Anbieter mit einem asozialem Geschäftsgebaren. Meine Neigung GOA jeden (2ten) Monat Euros zukommen zu lassen hat deutlich abgenommen.

Luna

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3 Kommentare

Eingeordnet unter WaRhammer, World of Warcraft

3 Antworten zu “Der schlechte Ruf von GOA – Teil 4

  1. Socordia

    Hmm, das oben liest sich wie eine simple Zahlungsumstellung und ist immerhin mit deutschem Recht vereinbar, schließlich wurden Kunden früh genug informiert. Ob man sowas gut findet, muß man selbst entscheiden. Immerhin kann man bei zweifelhaften Kredikartentransaktionen nach deutschem Recht widersprechen und ist nach deutschem Bankenrecht auch geschützt.

    Allerdings schreibst Du im gleichem Atemzug, daß Du ja sonst (teilweise) Paypal nutzen würdest. Das Geschätsgebahren von Paypal ist allerdings teilweise sowas von deutlich am deutschen Recht vorbei, daß man nur den Kopf schütteln kann. Entsprechende Erfahrungsberichte z.B. in der c’t in der Rubrik „Vorsicht Kunde“ lassen einen schon aufhorchen. So ist dort mehrfach beschrieben worden, daß Paypal mehr oder weniger nach Gutdünken Geld einbehält. Das schlimme dabei ist, daß Paypal eigentlich eine deutsche Bankenlizenz hat, sich aber in keinster Weise an die Auflagen hält. Und wegen der Beträge, um die es geht, nimmt auch kein Kunde de Rechtsweg.

    Ich persönlich kann aufgrund dieser Berichte nur vor Paypal warnen.

  2. LunaHexe

    Jein – Zahlungsumstellung = ja … automatische Abbuchung ohne Zustimmung des Kunden =nein

    PayPal hat nach meiner Kenntnis eine Bankenlizenz nach englischem Recht, nicht nach deutschem. Aber Abbuchen von meinem Konto würde ich weder eine englische, noch eine isländische, irische, etc. Bank.

    Insofern würde ich die Warnung vor PayPal verallgemeinern und grundsätzlich auf die kulturellen Unterschiede und Rechtsprechungen in Europa abstellen.

    Luna

  3. Seraphora

    Also ich würde grundsätzlich nur per Abbuchung vom meinem Konto bezahlen, denn dort habe ich die möglichkeit das Geld problemlos und ohne Disskusionen oder nötiger Begründungen zurückzuholen, und das Monatelang.