Quest-Helper

Old-School-Spieler hassen sie wie die Pest und doch sind sie weitverbreitet … Quest-Helper …

Nach meiner Meinung gibt es einen guten Grund warum es sie gibt – sie liefern den Komfort den die Casuals Kunden wünschen und den Quest-Texte meist nicht liefern (können). Wobei, das stimmt nicht. Theoretisch könnten Quest-Texte es liefern. Dafür müßten sie aber qualitativ besser, eindeutiger und fehlerfreier sein. Was dann trotzdem immer bleibt ist die Unklarheit ob ich am Quest-Mob vorbeigelaufen bin, ob er einen Respawn-bug hat oder ob er mich hinter der nächsten Ecke erwartet. Es gibt einen Grund warum Quest-Helper den Quest-Texten überlegen sind 🙂

Die Helper gibt es als off-line Websites (nur für MMOs mit .LUA Schnittstelle) als eingebautes Addon (wieder nur für MMOs mit .lua Schnittstelle) oder von Hause aus eingebaut. Ihre Wurzeln haben sie in EQ1-Websites in denen seinerzeit manuell alles eingetragen wurde. So ist es bis heute in LotRO was die Anzahl der Websites begrenzt – ihre Qualität und die Sprache (idR sind die Websites nur englisch).

Dann kam der Einäugige unter den Blinden und seine GPS-Koordinaten. Die sind beliebt und praktisch. Naja … sie gehen ein bischen auf die Stimmung und die Atmosphäre. Mit der .lua Schnittstelle hat er aber die Grundlage für moderne Quest-Helper geschaffen. Der Wettbewerb des es da gibt das ist der Wettbewerb der Addon-Programmierer.

Dann gibt es es „Quest-Kompaß“ aus Vanguard. Von Hause aus eingebaut ermöglicht er es mir mein Ziel auch ohne GPS-Koordinaten zu finden. Er ist am harmonischsten in das Spiel integriert und stört nicht.

Außerdem kenne ich die „Ziel-Wolke“ auf der Karte aus Warhammer – ebenfalls von Hause aus eingebaut. Trotz (eventuell) schlampiger Quest-Texte habe ich immer eine Vorstellung wohin ich muss und suche mein Ziel dann nur im Zielgebiet und nicht 10000km davon entfernt.

Völlig überraschend hat für mich Vanguard das beste System (dazu noch von Hause aus eingebaut) und daß obwohl es als „hard-core-mmo“ aus den Markt kam. Nicht mithalten kann hier ein LotRO – und ohne modernden Quest-Helper ist es völlig überraschend das Spiel von Turbine das für Casuals am schwersten ist.

*staunen*

Luna

Advertisements

9 Kommentare

Eingeordnet unter LotRO, Vanguard, WaRhammer, World of Warcraft

9 Antworten zu “Quest-Helper

  1. Molde

    „Nicht mithalten kann hier ein LotRO – und ohne modernden Quest-Helper ist es völlig überraschend das Spiel von Turbine das für Casuals am schwersten ist.“

    Richtig. Naja, fast. Zumindest für PDA-Besitzer gibt es das mehr als geniale Lotromap.CE (http://www.freewebtown.com/chris321/). Alles was das Questsucherherz begehrt praktisch auf dem Handy.

  2. Seraphora

    Also ich habe den klassischen Questhelper für WoW und benutze ihn auch….für meine Twinks ! Der Main hat sämtliche Quests ohne gemacht. Und ich versteh bis heute nicht wie Leute bei Ortbeschreibungen wie „Nördlich von hier bei der großen Kirche“ Probleme haben können einen Mob/Ort/Item zu finden. Ich habe bisher aus jeder Questbeschreibung problemlos die notwendigen Infos ziehen können, und eine Ziel-Suchfunktion bei der ich nur einem Pfeil oder ähnlichem folgen muss finde ich völlig daneben. Wie gesagt für den Main, bei den Twinks les ich jede Quest auch nicht zum 4ten mal, meistens erinnert man sich aber eh noch wo man hin muss.

    Also ich finde das System von WoW eh schon fast zu leicht, die Richtungsangaben sind ziemlich genau, und wenn man halbwegs mitdenkt findet man auch alles, die goldenen Fragezeichen auf der Karte tun ihr übriges.

  3. nomadenseele

    Nach meiner Meinung gibt es einen guten Grund warum es sie gibt – sie liefern den Komfort den die Casuals Kunden wünschen und den Quest-Texte meist nicht liefern (können). Wobei, das stimmt nicht. Theoretisch könnten Quest-Texte es liefern. Dafür müßten sie aber qualitativ besser, eindeutiger und fehlerfreier sein.

    Falsch, die Quest-Texte liefern es sehr wohl. Vorraussetzung ist natürlich, dass man sie überhaupt liest, viele gehen gleich zu *Töte x davon* über, warum man das jetzt machen soll, oder halt auch wo, ist für solche Leute komplett nebensächlich – nur schnell alles erledigen. Warum es schnell gehen muß, entzieht sich meiner Kenntis, die Quests laufen schließlich nicht weg.
    Ich nutze Carbonite z.B. nur, wenn ich ewig nach Nordosten gefolgen bin und immer noch keine Quest-Mobs da sind; einfach um zu sehen, ob ich zu weit gefolgen bin ect..

    Die Texte an sich sind fehlerfrei, ich habe im Lichking bis jetzt einen einzigen Fehler gefunden.

  4. Es gibt einfach Leute die ein MMO nicht vorrangig spielen um zu questen, sondern z.B. um zu raiden oder PVP zu machen. Zu diesen Leuten gehöre auch ich und wenn ich von 70 auf 80 queste und bei jeder der zehn tausend Quests einen 40-zeiligen Text lesen müsste, würde es mich nurnoch nerven.

    Ich queste mit Questhelfer zügig und (für mich) entspannt auf 80, gehen raiden oder was auch immer. Nun spiele ich einen Twink einige Wochen später und freue mich vor allem auf die Eiskronen-Quests, die ich mit meinem ersten Charakter absichtlich ausgelassen habe. Nun habe ich sowieso genug Zeit und auch Lust Abends mal 2-3 Stunden entspannt zu questen, die Texte zu lesen und die Story zu genießen.

    Der eigene Blickwinkel ist also nicht immer der richtige, sondern nur einer von vielen 🙂

  5. Den Priester habe ich ohne Carbonite hochgezockt, die Twinks werden nun mit Carbonite hochgelevelt, einfach weil ich keine Lust habe, die Quests und Questmobs nochmal zu suchen.

    Und mit das beste integrierte QuestHelp-System hatte imo Age of Conan, dicht gefolgt von WAR. Vanguard kenne ich leider nicht.

  6. nomadenseele

    Es gibt einfach Leute die ein MMO nicht vorrangig spielen um zu questen, sondern z.B. um zu raiden oder PVP zu machen. Zu diesen Leuten gehöre auch ich und wenn ich von 70 auf 80 queste und bei jeder der zehn tausend Quests einen 40-zeiligen Text lesen müsste, würde es mich nurnoch nerven.

    Zitatende

    Ich sehe es so:
    Ich mache meine Tages-Quests, gehe danach in 1-2 Inis und fertig. Vielleicht fange ich noch einmal eine Questreihe an bzw. führe sie weiter – das sind dann die Tage, an denen ich viel spiele.

    Dementsprechend wichtig ist mir die Geschichte und erleben und das geht nun einmal nicht, wenn 6 Quests parallell laufen. Ich habe nicht das gefühl, dass mir dadurch irgendwas verloren geht. Naxx gibts immer noch, die Tausendwinter-Inis ebenfalls und die Quests auch.

    Was du beschreibst, sind die Leute, die dann gelangweilt in Dalaran stehen, oder alternativ den 4. Twink hochleveln.

    Zitat:
    Der eigene Blickwinkel ist also nicht immer der richtige, sondern nur einer von vielen 🙂

    Es ist der, der für mich funktioniert. Ich habe dieses Schnellquesten bis 77 in einer Gruppe mitgemacht. Die Folge: Ich habe mich nur noch geärgert und alles angefaucht, was nicht schnell genug weg war. Den Frust tue ich mir nicht mehr an; ich gehöre zu den leuten, die imme rstill leiden und dann beim kleinsten Anlaß irgendwann in die Luft gehen 😉 .

  7. Off-topic:
    Askimet stuft Kommentare mit email-adressen wie a@bc.de gerne mal als Spam ein. Nichts gegen Schutz (mache ich ja selber auch) aber dann würde ich ja schon fake-emails nehmen die weniger häufig verwendet werden 🙂

    On-Topic:
    Ich spiele selber auch (noch) ohne MobMap, Carbonite & Co. Insofern ist meine Meinung „nur von außen“. Ich denke aber es gibt eine deutliche Nachfrage in Richtung Komfort den Quest-Texte nicht leisten (können).

    Luna

  8. nomadenseele

    Wenn ich sehe, wie wenig Textverständnis bei vielen Leuten vorhanden ist, frage ich mich eher, ob die Questtexte für sie nicht zu komplex sind.

  9. Also hat WoW doch das optimalste, präzise Questtexte für leute die sie gerne lesen und Superpräzise Addons wie Questhelper für Leute die nich lesen können/wollen. Ich gehöre zu letzteren, weil ich sie nicht lesen will (jaa ich kann lesen 🙂 ich sehe das hier ähnlich wie Grueni, schnell hochleveln. Lore zieh ich mir dann aus wowwiki oder ähnlichem