Folterquests in WoW – Teil 2

Nicht jeder mochte ja meine Einschätzung bei so mancher Quest im aktuellen WoW-Addon handele es sich um Folterquests teilen. In einem aktuellen Interview hat Christian Pfeiffer eine usk18 für WoW gefordert – eben wegen jener Folterquests.

Das der gute Mann (ähnlich wie ein Herr Beckstein) für viele ein rotes Tuch ist das ist mir natürlich bewußt. Ich würde es deshalb gerne sehen wenn die Kommentare von entsprechenden Bemerkungen weitgehend frei blieben 😉

Ich will vielmehr auf etwas anderes hinaus. Er hat das Produkt des Marktführers sicherlich namentlich genannt eben weil es sich um jenes Produkt handelt. Das mache ich selber ja nicht anders wenn ich Vergleiche bringe. Es nutzt mir doch nichts wenn ich B und C miteinander vergleiche und „kein Mensch“ kennt diese beiden Produkte. Es ist völlig natürlich und normal daß ich A und B vergleiche wenn „jeder“ auch A kennt und mit A entsprechende Assoziationen hat.

Das hat auch ein Christian Pfeiffer gemacht. Er bringt Beispiele für seine Position mit Produkten die jeder kennt. Daß er es jetzt auch im Falle eines WoW tun konnte zeigt wie angreifbar WotLK an dieser Stelle ist. Ich rechne nicht damit dass WoW sein usk12 verliert – schon alleine weil die usk seit Sommer letzten Jahres „fest in der Hand der Wirtschaft“ ist und ich künftig mehr Versagen bei der Einhaltung des Jugendschutzes in Deutschland erwarte.

Ich gehe aber davon aus daß eine Diskussion den Verkaufszahlen schadet und würde empfehlen die problematischen Quests zu ändern.

Luna

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28 Kommentare

Eingeordnet unter World of Warcraft

28 Antworten zu “Folterquests in WoW – Teil 2

  1. Shuhun

    Die USK (egal wie abhängig von der Wirtschaft sie auch ist) legt die Einstufung fest, ist aber nicht für die Einhaltung des Jugendschutzes zuständig. Dieser Teil fängt in meinen Augen hauptsächlich bei den Eltern an und kann auch nicht auf irgendwelche Behörden abgewälzt werden.

    Ausserdem gilt immer noch die Regel – desto höher die Einstufung der USK bzw. BPjM früher, desto interessanter für die jugendliche Zielgruppe und desto schneller wird dasjenige Spiel von überforderten Eltern, Grosseltern oder Bekannten gekauft und an den Nachwuchs weitergegeben.

  2. „Aber in der aktuellen Version werden Menschen getötet“ -> Fail #1

    „und dann kommt die Aufforderung, Ratten zu fangen, damit diese die Körper abnagen.“ -> die Quest mag ich schon sehen, kenne ich gar nicht. Aber wahrscheinlich hat die Quest so einen niederträchtigen Hintergrund, der überhaupt keinem guten Zweck dient, das man sie ändern müsste.

    „Es gibt Folterszenen, es werden Splitterbomben eingesetzt.“ -> *Achselzuck* letztere bestimmt gegen die fiesen Jormungar und Mammuts in der Drachenöde / den Sturmgipfeln, um das Essen zu sichern. Ansonsten siehe obe.

    „Kleine Schimpansenbabys müssen gefangen und mit Elektroschocks gequält werden“ -> ok, aber das ist eindeutig Fail #2. Der Mann hat das nie gespielt und hört nur auf die wahrheitsverzerrten Mimimi-Stimmen der besorgten Mütter, huh?

    Jedem das Seine, denn jedem kann man es nicht recht machen und ich bleibe bei meiner Einschätzung (http://reefchen.wordpress.com/?s=gr%C3%A4uelquest).

    LG

  3. nomadenseele

    Dieser Teil fängt in meinen Augen hauptsächlich bei den Eltern an und kann auch nicht auf irgendwelche Behörden abgewälzt werden.

    Du kannst kaum von einem Elternteil erwarten, dass sie sich jeden Film / jedes Spiel genau ansehen nach dem Kauf. Dafür ist die USK schließlich da.

  4. Socordia

    Reefa, das mit den Ratten ist ne Hordenquest in der Drachenöde.

    Er hat schon recht, aber eher mit den anderen Zitaten, die das Suchtpotential ausmachen, nicht mit den Inhalten. Übrigens wundert mich selbst, daß ich diesem Menschen mal zustimme 🙂

  5. Shuhun

    @Nomadenseele – doch kann ich, wenn die Eltern Interesse an ihren Kindern haben.
    Wenn die Eltern versagen, heisst es ganz schnell: „Wo waren die Behörden.“ Wenn dann aber besagten Behörden und Jugendhilfen bei den Eltern zu Hause klingeln und etwas Druck aufbauen, heisst es wieder „Stasimethoden und Allgemeinverdacht“. Wo zieht man die Grenzen? Am einfachsten wäre es eben, wenn sich die Erziehenden doch halt mal mit ihren Plagen abgeben und nicht einfach in einer Parallelwelt leben.

  6. Tanandra

    Reefchen: „schon sehen, kenne ich gar nicht. Aber wahrscheinlich hat die Quest so einen niederträchtigen Hintergrund, der überhaupt keinem guten Zweck dient, das man sie ändern müsste.“

    Wäre sie ok, wenn sie einem guten Zweck dient?
    Wäre Folter ok, wenn sie einem guten Zweck dient?

    Auch verniedlich dargestellte Folter ist Folter.

  7. nomadenseele

    Reefchen: “schon sehen, kenne ich gar nicht. Aber wahrscheinlich hat die Quest so einen niederträchtigen Hintergrund, der überhaupt keinem guten Zweck dient, das man sie ändern müsste.”
    Wäre sie ok, wenn sie einem guten Zweck dient?
    Wäre Folter ok, wenn sie einem guten Zweck dient?
    Zitatende

    Ich musste dabei spontan Abu Ghraib denken. *schauder*.
    Das jemand Folter für moralisch vertretbar hält – ob RL oder VL – macht mir Angst, da fragt man sich glatt, was solchen Leuten sonst noch im Kopf rumspukt.

  8. Malygon

    Ich weiß zwar nicht wie alt ihr seid aber ich als 20-Jähriger habe mit diesen Inhalten eher wenig Probleme, aber klar… als 20-Jähriger…

    Schaut über euren eigenen Tellerand hinaus und fragt euch ob diese Inhalte wirklich geeignet sind für Kinder im Alter von 12 Jahren. Es is da doch eigentlich egal mit wie schlechter oder Cartoonischer Grafik da die Würmer oder Mammuts zerfetzt werden, oder irgendwelche Drachlinge gefoltert werden bis sie um ihren Tod flehen. Es geht nicht nur um die Grafik sondern auch die Themeninhalte.

    Ich denke ab 18 ist da sicherlich übertrieben aber ab 16 sollte es schon sein. Aber wie Luna schon sagte ich denke nicht, dass da was geändert wird.

  9. Wie ich wusste, dass sowas kommt *grins* und wie ich schon sagte, jedem das Seine. Ich als Entführer im Bernsteinflöz, würde die Kirin Tor auslachen, wenn sie mir Kaffee anbieten und mich freundlich nach dem Aufenthalt der Gefangenen fragen würden.

    Alles in allem führt das zu nix.

    LG

  10. Malygon

    Ich rede hier ja nicht über die Falschheit oder Richtigkeit solcher Quests. Die Quests sind an sich alle vom Hintergrund her passend belegt (zumindest die, die ich kenne) Und auch nicht ob es nicht spannend wäre die Möglichkeit zu haben in einem Spiel ein düsteres Spielpotential zu haben mit vielen Gräueltaten. Oh auch ich liebe es mal die dunkle Seite der Macht äääh Spielewelt zu spielen und darunter auch rechtschaffene Böse was diese Gräueltaten begeht weil es sich daraus mer Macht oÄ verspricht oder das chaotische Böse was einfach Spaß daran hat.
    Nein davon rede ich nicht.

    Ich rede davon ob es Richtig ist diese Quests/Plots/Dingsbumms Menschen im Alter von 12 Jahren zugänglich zu machen. Und da denke ich entschieden: „Nein ist es nicht!“

    Und das stelle ich auch nicht in Relation dazu, dass heutzutage meißtens USK nur nominell ist und man immer irgendwelche Lücken findet um an sowas heranzukommen. Habe ich doch mit 15 auch gemacht. 😉

    Aber man sollte zumindest den Anschein wahren, dass die Jugend von Heute einem nicht völlig egal ist weil man eh nicht verhindern kann, dass sie leicht an fast alles kommen an was sie eigentlich vom Alter her gar nicht heran dürften.

    Jugend von Heute… Ist es normal, dass man sich mit 20 Alt fühlt?….

  11. Tanandra

    @Malygon: Hm… 36…. und ich finds bedenklich.

  12. Mem

    Der Punkt ist doch eh der – wer nen 12 Jährigen ohne Aufsicht an so ein Game läßt, der hat doch schon was falsch gemacht, einfach weil ein MMO von jüngeren Spielern grundsätzlich nicht ohne Aufsicht (zumindest sporadischer hinsichtlich Spielzeit und Spielinhalten, aber evtl auch Kontakten ingame) gedaddelt werden sollte.

    Was Herrn Pfeifer angeht: das rote Tuch hat der werte Herr sich redlich verdient mit zahlreichen unsinnigen und unfundierten Statements. Insofern sehe ich das eigentlich mal wieder als Versuch, in die Presse zu kommen, dummerweise greift es Bild und Co natürlich sofort auf.

    Die Folterquesten mögen teilweise grenzwertig sein, keine Frage. Aber im Endeffekt hat es ähnliches schon in Classic gegeben, grad die Forsaken Reihen wo man reihenweise Leute infizieren sollte, sind im Endeffekt nichts anderes als terroristische Anschläge mit Biowaffen. Insofern ist das, was in Wrathgate als absolut schrecklicher Verrat dargestellt wird, gar nicht so fern von dem, was der normale Forsaken Führer tagtäglich anordnet – Problem bei Wrathgate ist halt, dass man auch die eigenen Homies von der Horde erwischt und gleichzeitig daheim putscht. Wenn man nur sucht, findet man genug grenzwertige Dinge.
    Wenn man nicht bereit ist, gewisse digitale Gewalt, subtiler und weniger subtiler Art hinzunehmen, dann sollte man sich fragen, ob WoW das richtige Spiel für einen ist bzw in abgemilderter Form, ob man diese Inhalte, die einen stören, nicht umgehen kann (was bei den sog. Folterquesten ohne Probleme möglich ist).

  13. @Mem:

    Aber muss ich als Eltern nicht auch darauf Vertrauen können daß die usk-Einstufung umfassend und angemessen ist ?

    Es ist doch einfach realitätsfern daß Eltern ihren Kindern beim Spielen stundenlang über die Schulter schauen. Ich wage auch zu bezweifeln daß die Eltern beim „über die Schulter schauen“ die Questtexte lesen – und erst dann würde ihnen das Problem erst auffallen.

    Die Fehlentscheidung solche Quests ins Spiel einzubauen hat jetzt dazu geführt daß man dem Herrn Pfeiffer neue Munition geliefert hat. Mußte das wirklich sein ?

    Luna

  14. Shuhun

    Zitat: Aber muss ich als Eltern nicht auch darauf Vertrauen können daß die usk-Einstufung umfassend und angemessen ist ?

    Nein, weil jedes Kind in seiner Entwicklung etwas unterschiedlich ist und die Reife doch am besten von den Eltern entschieden werden kann.

  15. nomadenseele

    Zitat: Aber muss ich als Eltern nicht auch darauf Vertrauen können daß die usk-Einstufung umfassend und angemessen ist ?
    Nein, weil jedes Kind in seiner Entwicklung etwas unterschiedlich ist und die Reife doch am besten von den Eltern entschieden werden kann.

    Deswegen muß ich als Elternteil trotzdem darauf vertrauen können, dass das Produkt altersgerecht bewertet wird, sonst gibt die ganze Bewertung keinen Sinn.

    Meine Theorie:
    Die Prüfer, die ständig solche Filme / Spiele testen, sind schon total abgestumpft und gar nicht mehr in der Lage, für sie normale Sachen auf den *Normalmenschen* *** wirken.

    ***
    Wobei ich auch schon Leute kennelernen durfte, die Brutalo-Filme wie Saw als Unterhaltung empfinden, auch da soll nach Berichten ordentlich gequält werden.

  16. Gudi

    Wie, töten darf man mit 12 Jahren. Man darf die Gegner zerspalten, zerfleddern, zerhäckseln etc. und um Quest abzuschließen deren Köpfe abschlagen um seine Belohnung zu erhalten.

    Was man nicht darf ist, Leuten Schaden zufügen, um Informationen zu erhalten (also zu Foltern)?

    Das ist ja eine spitzen Logik!

  17. Malygon

    Hrm von der USK Seite:

    Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
    Kampfbetonte Grundmuster in der Lösung von Spielaufgaben. Zum Beispiel setzen die Spielkonzepte auf Technikfaszination (historische Militärgerätschaft oder Science-Fiction-Welt) oder auch auf die Motivation, tapfere Rollen in komplexen Sagen und Mythenwelten zu spielen. Gewalt ist nicht in alltagsrelevante Szenarien eingebunden.

    Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
    Rasante bewaffnete Action, mitunter gegen menschenähnliche Spielfiguren, sowie Spielkonzepte, die fiktive oder historische kriegerische Auseinandersetzungen atmosphärisch nachvollziehen lassen. Die Inhalte lassen eine bestimmte Reife des sozialen Urteilsvermögens und die Fähigkeit zur kritischen Reflektion der interaktiven Beteiligung am Spiel erforderlich erscheinen.

    Ich kenn jetzt natürlich § 14 JuSchG nicht aber ich hoffe, dass nicht die einzigen Bewertungskriterien sind.

  18. @Shuhun:

    Wenn ich Deiner Argumentation folge dann müssen die Ernährungsangaben auf Lebensmitteln auch nicht stimmen weil die Eltern entscheiden was ihre Kinder essen. Das finde ich gelinde gesagt …. ziemlich lächerlich.

    Die usk ist ein Verein der Wirtschaft. Ich finde sie haften nach deutschem Recht wenn sie wissentlich falsche Bewertungen abgeben. Problem dabei ist dann immer nur die Beweisbarkeit von Vorsatz.

    Luna

  19. Shuhun

    Schlechter Vergleich Luna. Die Nährwerte von Lebensmitteln sind messbare und vergleichbare Grössen, während die Bewertung von Filmen, Spielen und anderer künstlerischen nicht greifbaren Sachen immer vom Bewerter abhängt.

    Ich – als Erziehungsberechtigter – kann immernoch am besten Einschätzen wie reif mein Kind ist und ich sollte mich mit den Sachen, mit denen mein Kind sich beschäftigt auch auskennen. Aber wie so oft wird immer in guter deutscher Aufschreckmentalität nach dem Staat gerufen anstatt mal vor der eigenen Haustüre zu kehren. Mit der Gründung einer Familie geht auch die Aufsichtspflicht einher, aber das Wort „Pflicht“ kommt nicht so gut an in unserer Spassgesellschaft.

  20. Es ruft keiner nach dem Staat … habe ich zumindest nicht gesehen. Es wird gefordert daß die Wirtschaft nicht willkürlich falsche Angaben macht um die Verkäufe zu steigern. Das ist doch etwas völlig anderes.

    Luna

  21. Seraphora

    Die USK mag keine staatlich Kontrollierte Organisation sein, ist aber durchaus nicht Privat und von der Wirtschaft kontrolliert. Ich zitiere mal Wikipedia:

    „Ein Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden (OLJB), die federführend für den Jugendschutz sind, wirkt in den Gutachtergremien der USK mit und erteilt auf dieser Grundlage die Altersfreigaben.“

    Ich halte die beanstandeten Folterquest für harmlos und keinesfalls jugendgefährdend im Sinne des Jugendschutzgesetzes, und ich muss Malygon zustimmen das für den Schutz der Kinder schlußendlich die Eltern zuständig sind. Und hier kann man sich auch nicht damit rausreden das die Behörde doch ja wohl die Spiele „richtig einstuft“ denn das wäre ja ihr Job, denn wie man allein an der Disskussion hier sieht gibt es kein richtig, sondern maximal eine von der Mehrheit anerkannte Sichtweise, die aber keinesfalls auf die Reifestufe jedes Kindes/Jugendlichen angepasst sein kann.

    Insoweit halte ich auch eine weiter Verschärfung der Kriterien des § 14 JuschG für Sinnfrei, wenn jetzt schon so argumentiert wird dann fühlen sich danach Eltern offensichtlich völlig aus der Verantwortung entlassen…

  22. @Seraphora:

    Du bist mal wieder extrem off-topic. Es geht ja nicht um eine Verschärfung des §14 JuschG.

    Die Frage ist ob bei einem unverschärften §14 JuschG (also Ist-Zustand von heute) ein usk12 für ein Spiel mit Folterquests angemessen ist. Und ganz offensichtlich kann man da auch anderer Meinung als als „ja, angemessen“.

    Ein Christian Pfeiffer hätte sich nicht WoW als Ziel herausgesucht wenn das usk12 nicht zumindest fragwürdig wäre.

    Luna

  23. Shuhun

    Zitat: Ein Christian Pfeiffer hätte sich nicht WoW als Ziel herausgesucht wenn das usk12 nicht zumindest fragwürdig wäre.

    Doch hätte er – weil es populär ist und viele mit dem Namen etwas verbinden können. Aber du wolltest keine Comments über diesen …

    ——-Moderation weil strafrechtlich relevant —–

  24. nomadenseele

    Wie, töten darf man mit 12 Jahren. Man darf die Gegner zerspalten, zerfleddern, zerhäckseln etc. und um Quest abzuschließen deren Köpfe abschlagen um seine Belohnung zu erhalten.

    Was man nicht darf ist, Leuten Schaden zufügen, um Informationen zu erhalten (also zu Foltern)?

    Das ist ja eine spitzen Logik!
    (Zitatende)

    Das zeigt eigentlich nur, wie abgestumpft man selber schon ist***, nur dass das Foltern noch eins drauf setzt.

    ***
    Weswegen ich an meiner Theorie, dass die Prüfer, die sich sowas immer ansehen und die Produkte gar nicht mehr einschätzen können, festhalte.

    Zitate:
    Er behauptet, die Prüfer der USK seinen möglicherweise abgestumpft, was seitens der USK als Frechheit zurückgeweisen wurde.

    Eine Studie, die 72 Gewaltspiele und deren Enstufung durch die USK untersuchte, soll nun in den nächsten Tagen offiziell vorgestellt werden und verdeutlichen, dass die USK ca. 40 Prozent der Spiele zu niedrig ansetzt.

    Natürlich meldete sich auch Bayerns Innenminister Günther Beckstein wieder zu Wort und gab der Studie das Prädikat „alarmierend“.
    http://www.forum.shooterplanet.de/board-shooter//print.php?threadid=6454&page=1&sid=62e5b0778f270ad10da53558263c50e5

    Während der Untersuchung des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen wurden 72 gewalttätige Spiele, welche von der USK überprüft wurden, von der KFN erneut unter die Lupe genommen, bei denen laut den Testern des Instituts 40 Prozent ein zu lasches Mindestalter hätten. Nur 20 Prozent, also nur rund 14 Spiele, wären laut KFN vertretbar eingestuft worden.
    http://www.pcdaily.de/news_1_13300.htm

    Weitere Links:
    http://www.heise.de/newsticker/USK-Gutachter-weist-Kritik-von-Kriminologen-zurueck–/meldung/89339

  25. @Shuhun:

    Ich kann nicht erkennen daß Deine Position schlüssig ist. Wenn er hätte „grundlos“ auf WoW einprügeln wollen dann hatte er das in den vergangenen Jahren doch jederzeit tun können.

    Statt dessen hat er abgewartet bis man ihm eine günstige Gelegenheit geboten hat.

    Luna

  26. Shuhun

    Ich verstehe deine Position auch nicht immer – sogar sehr oft 🙂
    Der genannte Kriminologe und seine Schwester haben halt ihre Position und vertreten diese schon über Jahre. Dazu haben sie ihr Recht – nur wird ihnen sehr oft ihre Argumentation von Diskussionsteilnehmern recht häufig zerlegt und Gegenstudien präsentiert. Diese Studien werden von besagtem Geschwisterpaar natürlich ignoriert. Sie setzen sich ja nicht mal mit den Leuten der Gegenposition auseinander, sondern fallen schnell in ihr Scheuklappenverhalten zurück. (http://kaliban.de/2007/12/viel-feindviel-ehr/)

    BTT: Ich habe mir auch Gedanken gemacht, als ich die besagte Folter-Quest erreicht hatte und auch kurz überlegt: „Ui – harter Tobak für 12jährige“. Da kommen wir halt wieder zum Wort Medienkompetenz. Aber die Diskussion hatten wir schon mal hier – oder?

  27. Seraphora

    @Luna

    Es ist mitnichten Off-Topic. Solange die USK als dafür zuständige Behörde …

    ——–Moderation Anfang ———
    Nachdem Du ja merkresitent gegenüber Hinweisen wie „off-topic“ bist, das ganze nocheinmal etwas deutlicher:

    Ich bin es bis zum Erbrechen leid daß Du „jeden“ Blog-Eintrag immer hijacken mußt wenn Dir keine Argumente einfallen.

    Thema des Beitrages war daß sich da jemand gezielt die Folterquests in WoW herausgesucht hat um mediale Aufmerksamkeit zu erlangen. Können kann er das weil die Folterquests im besten Fall grenzwertig sind.

    Das hat mit der usk zunächst einmal gar nichts zu tun. Die ist im Übrigen auch keine Behörde sondern ein Wirtschaftsunternehmen (GmbH) und will Geld verdienen. Oh Wunder, melden sie für 2008 mehr Prüfungen als je zuvor …

    Wenn Du es irgendwann einmal schaffst beim Thema zu bleiben steigen Deine Chancen daß ich unmoderiert freigeben kann ganz erheblich. Wenn nicht – auch gut. Dann dienst Du eben als Beispiel wie mit Thread-HiJackern (in Foren) oder Kommentar-HiJackern (in Blogs) generell verfahren werden sollte.

    Ich habe fertig !

    Luna

    ——–Moderation Ende ———