700.000 Spieler

Runes of Magic hat für den ersten Tag 700.000 Spieler gemeldet. Das ist toll aber läßt sich nicht einmal ansatzweise mit 700.000 Abonnenten vergleichen.

Bei Spielen mit Item-Shop muss man davon ausgehen daß max zwischen 3-5% aller Kunden auch Gegenstände Kaufen. Die Masse spielt tatsächlich kostenlos und die wenigen die kaufen müssen das ausgleichen. Was natürlich zu teilweise recht hohen Preisen führt. Andererseits trägt auch jeder der kostenlos spielt dazu bei daß die Welt belebt ist und daß die in-game Wirtschaft funktioniert.

Was ich nach wie vor nicht einschätzen kann ist inwieweit dieses Konzept dauerhaft erfolgreich sein kann. Der Hauptvorteil den ich sehe ist daß halt „ein Abo/eine Gamecard“ nicht auslaufen kann. Was bei mir ja immer dazu führt daß ich den Gegenwert in Frage stelle und bei mir zu unzähligen WoW-Pausen geführt hat. Im Item-Shop kann ich halt jederzeit online gehen wenn ich Lust habe. Es gibt keine Vorleistung die ich als Kunde erbringe und bei der der Anbieter die Gegenleistung in Form von frischem Content schuldig bleibt.

Und das Thema ist durchaus ein Gewichtiges. Bei den allgemeinen Diskussionen im /zone ist nahezu jeder RoM-Spieler am Lachen wenn es um eine WoW-Abogebühr geht. Die Bereitschaft eine solche zu bezahlen hat in den letzten Jahren abgenommen. Ob es wohl anders gekommen wäre wenn es immer brav Gegenleistung für die Abogebühr gegeben hätte ?

Luna

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Runes of Magic

Eine Antwort zu “700.000 Spieler

  1. Shuhun

    Mein Kommentar zu Runes of Magic: Gesehen – Gelacht – Gelöscht. Der Itemshop ist ein netter Ansatzpunkt, aber leider in Europa zu sehr mit negativen Erfahrungen alá Asia Grindern behaftet.
    Vielleicht geben genug Leute ihr Geld im Shop aus (sicherlich dann mehr als die Abogebühren für ein anderes MMO) und das Spiel kann sich tragen. Wenn da aber nicht genug Bargeld zurückfliesst, wird Frogster sich schnell alternative Bezahlmethoden oder neue Ingame-Items mit Einfluss aufs Gameplay einfallen lassen müssen.
    Bezüglich Gegenleistung in WoW – bisher gabs immer genug von Blizzard (für mich jedenfalls). Kann aber eben auch daran liegen, dass ich immer nur am Wochenende Zeit habe und dadurch nicht jeden Tag vor dem Spiel „hänge“.