Crash Patch 3.1

So wie es langsam ausschaut wird 3.1 zum Crash-Patch. Was gibt es denn dafür für Indikatoren ?

Nun zum Einen kommt der Ausrüstungmanager doch nicht … genauer er ist ja schon im Spiel, funktioniert angeblich auch aber wird wieder entfernt. Derartiges nach vielen Wochen PTR festzustellen ist beachtlich weil … wozu waren denn die ganzen Wochen da ? Vor allem weil Outfitter ja wegen der neuen assozialen Addon-Regeln zurückgezogen wurde.

Das Osterfest wurde in-game entfernt und auf dem PTR auf den 26.April verschoben.

Ungeachtet dessen endet die eSport-Saison am 14. April …

Und so richtig fertig scheint Ulduar auch nicht zu sein wenn man den Auguren trauen darf.

Dafür das der letzte Content vor einem halben Jahr ins Spiel gekommen ist und der Monopolist in der Zwischenzeit eine weitere 1/4 Milliarde Gewinn gescheffelt hat ist das dünn. Ich bleibe dabei, wenn die Jungs nicht an 20 Schaltern gleichzeitig spielen würden dann wären sie nicht derart überfordert wie sie wirken. Kleinere und übersichtlichere Patches dafür aber alle 4 Wochen anstatt alle 6 Monate würden ebenfalls helfen.

Crash Patch und „hard landing“ gibt das. Also genauer anstatt pünktlich aber unfertig oder verspätet aber fertig gibt 3.1 ein verspätet und unfertig. Wie schlimm müssen eigentlich die internen Strukturen sein damit das bei einem solchen Unternehmen möglich ist ?

Luna

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4 Kommentare

Eingeordnet unter World of Warcraft

4 Antworten zu “Crash Patch 3.1

  1. Myself

    „Wie schlimm müssen eigentlich die internen Strukturen sein damit das bei einem solchen Unternehmen möglich ist ?“

    Ich glaube nach wie vor nicht, dass die Strukturen sich geändert haben. Aber die Strategie wurde geändert. Blizzard hat sich gute 2 Jahren lang voll und ganz auf WoW gestürzt – verständlicherweise.

    Nun steht mit SC2 ein Titel vorm Abschluss, ergo ist die QA eher damit beschäftigt.

    D3 ist in der Entwicklung, wenn man sich die Techdemos anschaut ist das Backend/ die Engine grob fertig. Also: Designabteilungen werden eher an D3 gebunden.

    Die Core-Programmierer arbeiten am „secret future MMO“, genau wie die Kreativabteilung.

    WoW kriegt also von allen nur noch „ein paar Leute ab“, statt überall bevorzugt behandelt zu werden.

    Grüße

    PS: Alles reine Berufserfahrung bzw. Spekulation natürlich.

  2. Das interpretiere ich jetzt einmal so daß Du als Informatiker es für „normal“ hältst daß die QA in der EDV-Branche derart ausgedünnt ist, daß es nicht für 3 Projekte reicht.

    Das würde dann aber sehr wohl mein Argument von der Habgier stützen 😉

    Luna

  3. Myself

    Hehe, da hast du Recht. QA wird (außerhalb extrem teurer, (semi-) individueller Geschäftssoftware) als mehr oder minder überflüssiger Kostenfaktor angesehen.

    Das ist aber nicht nur in der IT-Branche so. Schau dir mal die Entwicklung (auch bei Qualitäts-) Medien an. Oder – mein Lieblingsbeispiel: Der in Bremen bei Mercedes entwickelte SL kostet den Kunden (inflationsbereinigt) doppelt so viel, wie vor 20 Jahren – in der Produktion fallen allerdings nur noch 50% der Kosten an. Noch fragen? 🙂

    Der Neoliberalismus pervertiert halt weltweit vor sich hin.

    Dein Argument von Habgier wird davon gestützt? Absolut! Nur, dass es inzwischen hinter dem Vorhang der „Steigerung des shareholder values“ versteckt wird.

  4. also.. ich verstehe beide seiten. da ich auch in einen richtig großen unternehmen arbeite (ca 10000 MA am Standort) und an einigen projekten mitarbeite, sehe ich die sache vielleicht anders.

    ich denke das es gerade bei solch großen firmen im zu derartigen problemen führt -> bei uns wird auch nie was fertig, wenns fertig sein soll. und wenn doch, dann meist etwas abgespeckt.

    mMn ist das problem das man bei einer so großen MA anzahl hat, dass man nicht mehr 100% bei der arbeit ist -> das heißt man trödelt rum, weil arbeiten eh genug andere auch mit… dann kommts dazu, dass man sieht, ey der ist auch noch nicht fertig mit seinem part, also muss ich noch warten bis ich meins dazuhängen kann etc etc… daraus entsteht dann verzug.

    im grunde finde ich die arbeit die blizz leistet (auch wenn sie millionen scheffeln) ganz ok.

    WENN man sich mal überlegt, was für ein aufwand dahintersteht und was man alles koordinieren, testen, entwickeln, testen, …. muss dann hut ab blizz! da hilft nur erfahrung, know how und geduld!

    JEDOCH sollte blizz das mittlerweile haben. aber seid mal ehrlich, die wow- community ist für arsch! sie ist zwar rießengroß aber dafür laufen 80% vollhonks herum, die nur ihre eigenen interessen sehen und sehen wollen!
    dies kann man eh am besten in diversen foren verfolgen -> nerf dies nerf das buff jenes und welches und überhaupt..!

    soviel zu meiner meinung 😉

    auf bald, lg reeze