Asia-Spiele

Ich verbringe derzeit kaum Zeit in „Runes of Magic“ und habe deshalb einmal bei der Frage ob der Account „aktiv“ ist oder nicht mich für nein entschieden. Deshalb bekomme ich ich auch nicht jeder Änderung „live“ mit sondern lese sie nur in den Patchnotes.

Für den Anbieter ist das zunächst kein Nachteil – er kann beim shop-modell noch immer darauf hoffen daß ich in 2 Monaten wieder intensiver spiele und mit einer Kraftanstrengung versuche aufzuholen. Der Besuch im item-Shop wäre dann eine logische Konsequenz. Ob ich das tun werde das wissen allerdings weder er noch ich 😉

Was mich derzeit eher abhält sind 2 Faktoren – Grafik und Grafik. Zum einen kann das Spiel bis heute seinen asiatischen Wurzeln nicht verbergen, was für mich selber ein deutlicher Nachteil ist. Ich mag weder Anime noch Asia-Grinder und natürlich haben die asiatischen Entwickler ihre eigenen Erfahrungen bei der Entwicklung mit einfließen lassen.

Der andere Nachteil ist die graphische Nähe zu WoW. Auch dort bemäkele ich ja den Comic-Stil und ein Produkt daß diesen Stil kopiert kann bei mir derzeit einfach nicht punkten.

Traditionell waren MMOs reine US-Produkte. Asia-Spiele sind durchaus wettbewerbsfähig, sowie eigenständig und anders.

Wirklich für mich überzeugend sind beide Hersteller-Gruppen nicht.

Luna

Advertisements

3 Kommentare

Eingeordnet unter Runes of Magic, World of Warcraft

3 Antworten zu “Asia-Spiele

  1. Malygon

    Ich persönliche gehe inzwischen alle möglichen Online-Spiele durch auf der Suche nach einem MMO dass mir Spaß macht und ich längere Zeit fesselt. Ich könnte sicherlich so um die 20 im letzten Monat posten. Die meisten Gründe sind warum ich Spiele nicht mag sind die gewisse Beschränktheit von den Spielen.

    Ich sehe mich als so genannten Lone-Wolf Spieler, der am liebsten alleine levelt weil ich da nunmal mein eigenes Tempo habe bestimmt von den Dingen die ich noch nebenbei tue (Fenstermodus ist für mich ein großer Faktor geworden), aber auch viel Spaß hat an Gruppeninstanzen, Raids, Gruppenquests solange sie nicht den Solo Teil des Spiels dominieren. Klar musste ich mir schon oft anhören „Warum spielste MMOs wenn du lieber alleine spielst?“ aber dass ist es ja nicht. Ich habe halt eine hohe Onlinezeit und 60% dieser Zeit möchte ich lieber in Ruhe Dinge machen die in ner Gruppe schwer sind.

    Naja meine Favoriten und die Gründe warum ich sie nicht spiele sind:
    1. LOTRO
    Schönes Spiel aber schwer. Mit vielen Klassen wirste schon beim Leveln oft zum Gruppenspielen gezwungen und nicht selten siehste 2 Mann Gruppen herumrennen die zusammen Questen was bei dem Spiel die beste Art zum leveln ist aber für mich nicht in Frage kommt.
    2. City of Heroes
    Schnelles Kämpfen, Aufregende Storys, Die beste Heldenkreirung die ich bisher gesehen habe, guter Solo Content (dadurch dass die Missionen an den Charakter angepasst werden und man sogar die Schwierigkeit aufdrehen kann) und keine schlechte Grafik in einer wunderbaren gut designten Welt die trotz der Darstellung vieler Dinge ruckelfrei läuft (was ich von der neuen Haupstadt bei LOTRO in Moria nicht behaupten kann ^^) was will man mehr?…. Ganz einfach: Items, Ausrüstungsgegenstände, Crafting usw. Sowas fehlt und nimmt so die Bestrebung nach nem Ziel. Naja City of Heroes ist halt mehr auf das Leveln an sich ausgelegt als auf den Endgame Content wie z.b. WoW wo das Leveln inzwischen nur Filler ist. Aber Champions Online kommt ja noch im September mal sehen wie das wird ich erwarte viel von.
    3. Final Fantasy XI
    Schönes Spiel. Schwer zu spielen bis man sich reingewöhnt hat aber schön. Leider zu sehr auf Gruppen ausgelegt.

    Naja das ist meine momentane Top 3.
    Was WoW damals als es rauskam richtig gemacht hat war nunmal dass es für jeden Spieler was hatte. Für die Hardcore Spieler gabs die Raids die damals auch noch schwer waren. Für die Gelegenheitsspieler gabs die Instanzen wo man das T0 Set sammeln konnte was auch noch im PvP benutzbar war und man hat lange gebraucht um es zusammenzubekommen. Und für die PvPler gabs die Battlegrounds wo die kämpfe noch länger dauerten und spannender waren und man viel Zeit brauchte um gute Items dadurch abzugreifen. Und für mich als Lone-Wolf? Leveln, ab und an mal Instanzen und ein wenig PvP in den Mix.
    Heute ist alles schneller geworden und mehr für den Gelegenheitsspieler ausgelegt als für die die zuviel Zeit in der Tasche haben. Außerdem ist es weniger belohnend geworden Dinge zu machen. Wozu brauch ich Instanzen wenn ich schon mit Questequip in Raids kann? Wozu Ruf farmen wenn ich in den Raids wo ich schneller rein kann sofort bessere Items kriege? Damals haben dich alle ausgelacht wenn du dich mit weniger als blauem Equip und fast vollem T0 Set irgendwo beworben hast. Heute brauchste nur Kontakte oder eine Gilde wo gerade wer aufgehört hat dann wirste schon in den 10er Innis mit mehr Items zugeschmissen als du brauchst, weils nunmal nicht mehr auf jeden Mann ankommt. Schließlich kann man sie auch zu 7 ohne Probleme machen…..
    Eine der besten Sachen im neuen WoW Content waren meiner Meinung nach die Questreihen in Eiskrone. Und die haben viele nicht gesehen weil sie sich dachten „Wozu Questen wenn man schon 80 ist?“….

  2. Tomm

    Ich werde mir auf jeden Fall mal Aion näher anschauen, soll zwar etwas PvP Lastig sein, aber mit NC Soft als Publisher werde ich wohl nicht so reinfallen wie mit Funcom und AoC.

    Sag mal Luna, was hat den WoW schon wieder für ein Problem? Ich habe da noch sowas mit Telia zu den Anfangszeiten in Erinnerung….hat ja damals schon ewig gedauert bis die es in den Griff bekommen haben
    http://forums.wow-europe.com/thread.html?topicId=9158461571&sid=3

    Gruß Tomm

  3. Ich vermute die rechtliche Ausgliederung der EU-Server hat zu einem eigenen Controlling geführt. Falls ich recht habe mit den deutlich einbrechenden Kundenzahlen in der EU hat man in der Folge hat man weniger Bandbreite & Peering eingekauft und Beiträge wie der von Dir verlinkte sind die Folge.

    Daß der Image-Schaden durch Habgier – immer wieder ein schönes Beispiel: Nokia (http://www.presseportal.de/pm/8185/1304478/capital_g_j_wirtschaftsmedien) hier ein dramatischer sein kann ist auch weiterhin nicht zu vermitteln.