Archetypen

Das Klassen-Konzept aus Aion oder Dragon Age:Origins mit den „zersplitternden Klassen“ ab Stufe 10/15 ist ein altes. Es gab Zeiten da hat man Archetypen-Konzept dazu gesagt. EQ hatte es. EQ2 bis es rausgepacht wurde. Vanguard hatte es nicht und das aus gutem Grund – „an sich“ hat das Konzept nämlich seine Erfolglosigkeit bewiesen.

Im direkten Wettbewerb mit einem WoW war es unterlegen. Wir erinnern uns – einst hatte EQ1 das MMO Monopol und eines der Dinge die WoW besser machte war die Abkehr von den Archetypen. Wenn ich die Talent-Spec aus WoW umbenenne in Klassen und die Klassen in Archetypen dann hätte ein WoW 30x Klassen. Aber wäre dem heutigen WoW trotzdem unterlegen.

Wobei ? Bei der Klassenbindung. Es gibt sehr sehr viele Spieler die sich mit ihrer Klasse die sie spielen identifizieren. Diese Identifikation findet schon sehr früh statt – die Spieler wollen wissen was die erwartet wenn sie ihre Klasse entwickeln und das vom ersten Tage an. Was für das Archetypen Konzept spricht ist der leichte Einstieg für RPG-fremde Spieler. Wer nicht weiß was er will der kann im Laufe des Spiels an seine Klasse „herangeführt“ werden.

Was für das Archetypen Konzept spricht – es ist billig. Ich spare mir am Ende die Individualiserung innerhalb der (Sub-) Klassen und optimiere die Gewinne der großen Publisher.

Luna

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Aion, Vanguard

2 Antworten zu “Archetypen

  1. Gundel

    EQ1 hat die Klassen nicht aufgesplittet. Die klassen dort waren fast identisch mit den Klassen aus Vanguard. Dieses System mit dem Aufsplitten kam das erstemal nach meinem wissensstand bei EQ2. Es war neu und mal was anderes – gefallen hat es mir aber auch nicht. Ich spiele eine Klasse auch lieber von Anfang an.

    Bei Aion gefällt mir das auch nicht. Wobei ich mir die Frage stellen muß was gefällt mir bei Aion überhaupt?

  2. Murîel

    Hat zwar nicht direkt was mit dem Beitrag zutun. Aber WB in WoW. Hat ja nicht allzu lange gedauert^^