40er Raid ?

Im US Forum hat einer der CM das Gerücht einer Rückkehr der 40er Raids genährt. Wenn man das liest – schüttele ich zumindest erst einmal wieder mit dem Kopf.

… denn sie wissen nicht, was sie tun

fällt mir dazu immer ein wenn ich mir das hin und her beim Monopolisten anschaue. Sollten sie das Addon für 2,99 Euro verkaufen schaue ich es mir vielleicht wirklich an weil dann schon vorher absehbar ist das ich genug zum Lachen für mein Geld bekomme.

Aber wie um alles in der Welt kann man ein „hartes“ Gildenentwicklungssystem einführen daß das Mitnehmen von Randoms bestraft und gleichzeitig die Raidgröße wieder erhöhen ? Wie soll das funktionieren ? Ist den Jungs nichts eingefallen wie man weitere, sinnlose Erfolge und „hardmodes“ einbauen kann ?

Wer um alles in der Welt soll denn im Jahre 2011 in einen 40er Raid gehen ? Gibt es künftig nicht nur eine Marken, 10er Raid, 25er Raid sondern auch noch eine 40er Raid Version der T-Sets ? Wie viele unbezahlt arbeitenden Praktikanten wird der Einäugige wohl beschäftigen ? Wie groß wird der Unterschied im Item-Level all dieser Variationen sein ? Und wie verzweifelt sind die Mitarbeiter des SchneeSturms daß sie Konzepte wieder aus der Schublade holen die an sich schon längst als „schlecht“ verworfen waren ?

Natürlich kosten 4x 10er Raids mehr Ressourcen als 1x 40er Raid aber dann muß man halt auch mal hergehen und ausreichend Technik bereitstellen oder Konzepte die sich nachts unter dem Wodka-Tisch toll angehört haben wieder in die Mülltone treten wenn man sieht daß daß sie für einen Mehrwert von 1% dann aber 50% mehr an Ressourcen verbraten.

Luna

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19 Kommentare

Eingeordnet unter World of Warcraft

19 Antworten zu “40er Raid ?

  1. Ormitus

    Hmmm, also da hab ich ausnahmsweise mal eine andere Meinung. Ich fand die Abschaffung der 40er Raids das wohl schlechteste was Blizzard gemacht hat.
    Alles andere sind nur Pille-Palle Inis im Vergleich zu den damaligen Raids in MC, AQ und im Pechschwingenhort. Damals hat man noch Talent und Skill besitzen müssen, das musste heute nichtmehr.
    Es ist halt Organisationstalent, Teamplay in noch grösserem Maße gefragt. Und die Gilden werden sich dementsprechend wieder füllen, das sollte ja nicht wirklich das Problem sein bezüglich Randoms.

  2. -Aber wie um alles in der Welt kann man ein “hartes” Gildenentwicklungssystem einführen daß das Mitnehmen von Randoms bestraft und gleichzeitig die Raidgröße wieder erhöhen ?

    Finde ich nicht schlecht:
    Raids kann ich dann endgültig wie in Classic nicht mehr gehen, (wahrscheinlich noch weniger) was den Druck nimmt, auf der Jagt nach immer besseren Gear dabei zu sein. Meine Online-Zeiten werden dann noch weiter fallen.

    Ich sehe bei dem Gildenentwicklungssystem sehr starke soziale Unruhen auf das Spiel zukommen, wenn einige Gildies unbedingt Gildenerfolge haben wollen und andere nur ein bißchen vor sich hinspielen. Zudem schätzte ich, dass 30% der Spieler solo sind, weitere 20-30% in Kleinstgilden unterwegs sind; das Einfügen dieser Leute in andere Gilden / der Zusammenschluß von Gilden werden weitere Spielerverluste und Unruhen auslösen.

    Alleine dies beobachten zu können, ist mir meine 10 Euro im Monat schon wert; wird unterhaltsam.

  3. Nachtag ( bitte anhängen):

    Ich habe einmal eine Gildenauflösung bzw. – abspaltung mitgemacht, die sich über Monate hinzog und weiß, was das selbst für Unbeteiligte bedeutet, wenn langjährige Freunde sich auf einmal angehen (ich bewundere mich immer noch dafür, solange ausgehalten zu haben); ich beneide keinen der Spieler, denen das bevorsteht . und es wird kommen, wie das Amen in der Kirche.

  4. Ich erinnere mich daß der Ormi und der Lewi 2005 selber einen MC-Raid organisiert haben. Das war ein ganz ordentlicher organisatorischer Aufwand, oder ?

    Natürlich hat ein 40er Raid einen ganz eigenen Charme – unbestritten. Aber dann muß man auch Strukturen schaffen die das Veranstalten solcher Raids unterstützen. Aman’thul ist zB von jeher ein Server mit ziemlich vielen Raidbündnissen. Ich kann nicht erkennen wie die mit dem Gildenentwicklungssystem überleben sollen.

    Hätte man sich für ein „normales“ System entschieden dann würde ich auch dem 40er Raid wieder eine Chance geben. So wird es doch nur „50% mehr Raid-Erfolge zum abfarmen“ – in den Fällen wo ein 40er Raid stattfindet.

    Luna

  5. Ormitus

    Absolut war es ein ordentlicher Aufwand, aber rückblickend muss ich halt einfach sagen das die Zeit im Classic mit den 40er Raids die beste in wow für mich war. Sieht sicherlich jeder anders, für manch einen ist das jetzt die schönste Zeit im Spiel.

  6. Elise

    Hallo.
    Ich könnte mir heutzutage keine 40iger Raids mehr vorstellen. Dafür hat sich die Struktur des Spieles zu stark geändert, sei es die Erfolgsgeschichten oder auch die Itemstruktur. Es war doch früher immer so, bei 40 haben immer bis zu 10? Leuten geschlafen, waren afk oder machten was anderes. Also müßte man die Erfolge so aufbauen, aber da kann man dann gleich zum 25iger zurück gehen, und dort alle als „wach“ annehmen. Desweiteren wäre es auch extrem schwer 40 wirklich gute Leute dauerhaft so zu finden. Wenn ich da an die alten Zeiten denke und die Probleme halbwegs gute Leute zu bekommen.
    Was ich mich dann auch Frage, recyceln sie dann Naxx nochmal zum 40iger wieder :). Oder ich glaube, wenn es neue AQ40 gäbe, das würde ich nochmal live sehen wollen. 😉

  7. Take

    Unabhängig davon, ob an diesem Gerücht etwas dran ist, könnte man sich ja ´mal damit beschäftigen, was Blizz dazu veranlassen könnte, 40er-Raids wieder einzuführen. Auf den ersten Blick scheint es wirklich eine Schnapsidee zu sein, andererseits…

    40 hört sich ja zunächst einmal recht viel an, wenn Blizz allerdings die Raids ähnlich gestaltet wie derzeit, also eher zu leicht als zu schwer, könnte man mit der Erhöhung der Spieleranzahl erreichen, dass auch die Spieler in Raidinstanzen mitgenommen werden, deren spielerisches Unvermögen im 25er, geschweige denn im 10er allzu offensichtlich ist. Und was hat Blizz davon? Und wie passt das mit dem Gildenentwicklungssystem zusammen?

    Aus meiner Sicht könnten größere Raids und ein „hartes“ Gildenentwicklungssystem für Blizz durchaus Sinn machen. Wie ist die derzeitige Situation? Die Itemspirale dreht sich immer schneller. Ready für ICC25, also den derzeitigen ENDCONTENT des games ist man je nach Klasee zwischen 5 und 20 Tagen, Raids finden nicht statt, u encounter zu legen, sondern um an gear ran zu kommen, dass man für Marken oder in sonstigen 5er nicht bekommt. Dabei finden viele Raids in ICC random statt und mit PdK + Hallen des Frostes-gear kann jede noch so schlecht eingespielte Gruppe zumindest die ersten vier ICC-Bosse legen. D.h., derzeit braucht es nicht einmal eine Gilde, um an besseres equip zu kommen. Daneben gibt es die Spieler, die wirklich nicht die besten Kenntnisse über ihren char besitzen und deahalb auch nicht unbedingt einen Platz in einer Gilde finden, die über die ersten vier Bosse hinaus kommt. Und diese Gilden sind gar nicht so häufig, jedenfalls bezogen auf die Gesamtspielerzahl. Selbst großzügig geschätzt dürften kaum mehr als 20.000 Gilden den Prof im 25er down haben. Bei einer accountanzahl von ca. 50 membern pro Gilde sind das ´mal eben 1 Mio. acounts (und ich halte diese Zahl schon für zu hoch).

    Prognose: das game wird „einfach“ bleiben. Gleichzeitig muss Blizz versuchen, die bisherigen Spieler im game zu halten, denn es scheint doch so zu sein, dass WoW seinen Zenit im Hinblick auf neue accounts überschritten hat. Die Frage muss also für Blizz sein: Wie halte ich die Spieler im game?

    Über immer neue Items wird das nicht gehen, was man ja an den Abwanderungen „alter“ Spieler bereits überdeutlich sieht. Natürlich muss Blizz da weiter machen und kann den content nicht erschweren, also bleibt eigentlich nur die Möglichkeit, zu versuchen, die Spieler über soziale Bindúngen im Spiel zu halten. Was wäre dafür besser geeignet als Gilden? So gesehen macht ein Gildenentwicklungssystem durchaus Sinn. Der jetzige random-freelancer wird mit sanftem Druck dahin geführt, Mitglied einer Gilde zu werden, will er denn seinen char weiter entwickeln. Und nun käme dann der zweite Schritt.

    Um auch solche Spieler in ein derartiges Gildensystem einfügen zu können, die über weniger skill verfügen als der durchschnittliche Raid-spieler, muss man schlicht die Raidgröße erhöhen. Klingt für mich durchaus schlüssig, wenn man die sozialen Bindungen in den Vordergrund rückt.

    Der weitaus größtere Rest der Spielerschaft, die ohnehin andere Interessen in dem game verfolgen, wäre von diesem Systemwechsel ohnehin nicht betroffen. Für die raidwilligen Spieler, die derzeit schlicht nicht unterkommen, ergeben sich aber neue Anreize im Spiel zu bleiben. Und sollte deren „Spielleistung“ auch unterdurchschnittlich sein, fällt im 40er – wie gesagt – lange nicht so auf, wie in kleineren Raids.

    Nuja, nur ´mal so als Idee^^

  8. Kheldan

    „Es war doch früher immer so, bei 40 haben immer bis zu 10? Leuten geschlafen, waren afk oder machten was anderes.“

    Sorry, aber diese Aussage wird oft wiederholt, aber dadurch wird sie nicht richtiger.
    Das kommt meines Erachtens oft von Leuten, die nur MC-Raids gemacht haben. Ja, MC konnte man am Ende mit 20 T2/T3 equippten Leuten machen und der Rest wurde dabei durchgezogen. Aber schon in BWL wäre man nicht weit gekommen, wenn einige im Raid brain-AFK rumgestanden hätten. Und in AQ40 oder Naxx40 hätte man erst recht nichts erreicht.

  9. Immer diese unsubstantiierten Unterstellungen – Elise war ab März 2006 bei CD. CD war auch 2006 schon der beste Raid auf Aman’Thul.

    Insofern denke ich für die Unterstellung „Elise hat 2006 nur MC gesehen“ ist jetzt eine Entschuldigung fällig 🙂

    Luna

  10. Kheldan

    Genau lesen bitte. Ich habe geschrieben, daß eine derartige Aussage oft von Leuten kommt die nur MC gesehen haben, damit habe ich NICHT gesagt, daß Elise nur MC gesehen hat 🙂

    Aber wenn Elise im besten Raid auf Aman’thul war, und dann vermutlich auch Naxx40 kannte, dann wundert mich die Aussage von ihr. Meine Erfahrung mit Naxx40 (und teilweise AQ40) war, daß es ganz schön knackig war, und wenn Leute AFK rumgestanden wären, hätten wir keinen einzigen Boss dort gekillt.

  11. Elise

    Wenn man an alte Zeiten denkt, weiß man eh nur die guten Sachen. Das mit dem Afk beschreibt einen Durchschnitt. Klar bei einem Thunfish als Endboss AQ oder so, geht sowas nicht. Aber bei Trash war es doch sehr oft so. Ich habe es ja auch mal gemacht. 🙂 Und später ausgegeared war dann auch der eine oder andere Twinskill mit afk locker ;).

  12. Natürlich muss Blizz da weiter machen und kann den content nicht erschweren, also bleibt eigentlich nur die Möglichkeit, zu versuchen, die Spieler über soziale Bindúngen im Spiel zu halten. Was wäre dafür besser geeignet als Gilden? So gesehen macht ein Gildenentwicklungssystem durchaus Sinn. Der jetzige random-freelancer wird mit sanftem Druck dahin geführt, Mitglied einer Gilde zu werden, will er denn seinen char weiter entwickeln. Und nun käme dann der zweite Schritt.

    ____

    Nicht für eine Millionen Gold würde ich mehr in eine Gilde gehen; in WoW ist zuviel Testosteron unterwegs, welches zudem noch unzufrieden mit seinem Leben / Spiel ist und dies an anderen auslässt und deren Eltern bei der Erziehung komplett versagt haben. Ich habe allles hinter mir, angehende Raidgilden (Was saugen, der Boss ist doch keine Frau; tolles Niveau), Fungilden, die mit 80 in den Höhlen des Wehklagens rumgurkten, eine sehr häßliche Gildenaufspaltung (die mir immer noch in den Knochen steckt) und wenn das Umfeld stimmt kann man sicher sein, dass von 80 sehr netten Leuten 1,2 dabei sind, die alles daran setzen einen zu vertreiben – tut mir leid, kein Interesse, für keinen Raid der Welt.
    Da habe ich lieber meinen Bekanntenkreis, bei dem ich weiß welche Berufe sie haben und mit denen ich in Inis gehe; spätestens seit dem ist ohnehin jeder ersetzbar geworden (inzwischen lerne ich es lieben).

    Und du glaubst doch nicht im Ernst, dass das Gildenentwicklungssystem zu sozialen Bindungen führt? Im Gegenteil, dass ist die größte soziale Bombe, die Blizzard je ersonnen hat; die einen wollen unbedingt ihre Rezepte / Haustiere ect., die anderen wollen nur friedlich vor sich hin spielen; von sprunghaften Menschen wie mir ganz abgesehen. Das wird richtig Ärger geben und zwar in jeder Gilde unterhalb der (erfolgreichen) Raidgilden.

  13. spätestens seit dem Tool, sollte das heißen

  14. Die 25er sind im Vergleich eindeutig schwerer und ich würde nicht davon ausgehen, dass 40er wiederkommen (auch, wenn ich die selbst irgendwie schöner fand). Hatte eben mehr Stimmung eines epischen Kampfes.

    LG

  15. Goa

    Denke auch die Anpassung der Raids auf 10er/25er war ein richtiger Schritt, und ich persönlich vermisse die 40er Raids nicht. Und heutige Kämpfe sind durchaus deutlich komplexer und schwerer als damalige Späßchen wie Ragnaros, Ony oder konsorten.

    Nur das es heute eben auch Seiten wie mmo-champion oder buffed gibt, AddOns wie DBM, Grid, Omen und Recount, und jeder der sich vorher 5 min vorbereitet genau weiß was ihn in einem Bosskampf erwartet. Das finde ich auch schade, aber so hat sich das ganze eben entwickelt…

  16. Take

    „Und du glaubst doch nicht im Ernst, dass das Gildenentwicklungssystem zu sozialen Bindungen führt?“

    Hm, es ging nicht so sehr darum, was ich glaube, sondern Thema war, was Blizz wohl mit einem Gildenentwicklungssystem bezwecken könnte. Des weiteren bezogen sich meine Vermutungen auf einen vergleichsweise kleinen Teil der Spielerschaft, nämlich den, der gerne innerhalb einer Gilde Raids absolviert. Diejenigen Spieler, die ohnehin keine Lust auf Gilden oder Raids – aus welchen Gründen auch immer – haben, wird ein derartiges System ohnehin nicht ansprechen.

    Für erstgenannte Gruppe spielen soziale Bindungen – im weitesten Sinne – durchaus eine Rolle. Ich wette jeden Einsatz, dass Blizz sehr genaue Auswertungen zur Verfügung stehen, die die Korrelation von Spielbindung und Gildenzugehörigkeit zum Inhalt haben. Dabei interessiert Blizz nicht bestimmte Einzelfälle, sondern lediglich die daraus ableitbaren Zusammenhänge – so würde jedenfalls jeder halbwegs brauchbare Betriebswirt (wenn es solche denn gibt^^) vorgehen…

  17. Dabei interessiert Blizz nicht bestimmte Einzelfälle, sondern lediglich die daraus ableitbaren Zusammenhänge – so würde jedenfalls jeder halbwegs brauchbare Betriebswirt (wenn es solche denn gibt^^) vorgehen…
    ___

    Bei geschätzte 20% gildenlosen Spielern und weiteren 20-30%, die sich in Kleinstgilden rumtreiben, würde ich nicht von Einzelfällen reden.
    Gilden sind der beste Grund, mit WoW aufzuhören, den es gibt.

  18. Take

    Öhm, sagte ich nicht bereits 2x, dass es um diese Gruppe von Spielern bei meinem Versuch einer „Analyse“ gar nicht geht? – aber sei´s drum, ohnehin alles nur Glaskugelglotzerei 🙂

  19. Das wird aber alle Gilden ergreifen, weil die meisten glauben, sie wären für etwas *besseres* geschaffen.