100 Pets

Das frogster Spiel „Runes of Magic“ halte ich für ein schwaches Spiel weil es wegen den baby-bunten Comic Grafik, des „asia-Stiles“ und der seltsamen Klassen nur einen Teil der Europäer ansprechen kann. Aber der Anbieter frogster macht sehr viel richtig.

Nicht nur mit seinem „weichen“ Item-Shop sondern auch wieder mit dem neuen Pet-System daß demnächst Einzug halten wird. Weg vom Raid als Endgame und Strukturen schaffen die RPG fördern … das macht Kundenbindung aus.

Dabei hat den Raid als Endgame noch nicht einmal Blizzard „erfunden“ sondern es war Sony das sein EQ1 (in meinen Augen viel zu sehr) darauf ausgerichtet hat und die von Blizzard eingekauften Leute haben das leider kopiert.

Die Bindung in einem RPG entsteht aber gar nicht aus dem Raid (wie soll das auch in einem off-line Spiel gehen) sondern aus dem Flair der entsteht wenn ich einen sehr sehr individuellen Charakter „bauen“ kann mit ganz eigenen Stärken und Schwächen. Ein Pet-System so wie es RoM bekommen soll paßt da sehr gut hinein. So langsam holt auch ein RoM gegenüber einem WoW auf. Noch liegt ein WoW vorne aber nur wegen Strukturen und Entscheidungen die teilweise vor mehr als 5 Jahren getroffen worden sind.

Für mich wird frogster ein immer stärkerer Anbieter auf diesem Markt – nicht wegen der tatsächlichen Bilanzzahlen sondern wegen der vielen kleinen guten Entscheidungen die da getroffen werden.

Luna

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5 Kommentare

Eingeordnet unter Runes of Magic, World of Warcraft

5 Antworten zu “100 Pets

  1. kheldan

    Kann man auch anders sehen. Pets sind für meinen Spielspaß ziemlich unwichtig, und ich brauche absolut kein „Tamagotchi“-ähnliches Feature in einem MMO.

    Es gibt bekanntermaßen verschiedene Spieler-Typen in MMOs (siehe hierzu z.B. http://en.wikipedia.org/wiki/Bartle_Test), und was dem einen gefällt ist für andere weniger interessant. Viele mochten EQ1 wegen den Raids, viele spielen WoW nur noch wegen den Raids; auch das ist Kundenbindung.

  2. 20-60-20 … das war mal die Wertung eines Brad Mc Quaid für Gruppe-Solo-Raid Content.

    Natürlich hast Du Recht – für Raider ist Raid der Endcontent. Aber wie viel EndContent bietet WoW denn für Nicht-Raider ?

    Am Ende macht es wohl der Mix und darum sehe ich in den „Jäger-Pets für alle“ durchaus Content – in jedem Fall mehr Content als in „hard-modes“ 🙂

    Luna

  3. Kann man auch anders sehen. Pets sind für meinen Spielspaß ziemlich unwichtig, und ich brauche absolut kein „Tamagotchi“-ähnliches Feature in einem MMO.

    – Bei mir schwankt das immer ein bißchen. Zur Zeit bin ich hinter Haus- / Reittieren überhaupt nicht hinterher, i.d.R. hat man 1-2, welche einem wirklich gefallen, den Rest packt man ohnehin nicht aus.

  4. Der Nachteil bei den ganzen Reit-/Flugtieren und Haustieren bei WoW war und ist, dass sie inzwischen nichts Besonderes mehr sind. Zu Classic-Zeiten war jeder mit einem Epic-Mount ein held, Minipets waren selten und man packte sie öfter aus. Dann kamen Flugtiere und die Umstellung des Mountsystems (Preisänderung bei Reitskill und Tieren, damit es mehr um das sammeln der Tiere geht, als um das lernen des reitens). Und jetzt…fliegt fast jeder mit irgendeiner Form irgendeines Drachens durch die Lüfte…und fährt in Dalaran Moped…der Reiz des Besonderen ist weg.

    Das Pet-System in RoM hört sich hingegen garnicht mal so schlecht an, da man sich dort um sein Tier wohl wirklich kümmern muss und wohl auch eine Bindung dazu aufbaut. Zwar spiele ich kein RoM (ist mir zu…WoW…irgendwie) aber das Tier-System hört sich nett an.

  5. Mehr Alternativen neben Raid sind auf jeden Fall eine gute Sache. 🙂