Prozess verloren

So wie es ausschaut hat Atari den Prozess gegen Turbine wohl verloren. Jedenfalls tut Cryptic alles um den Eindruck zu vermeiden bei Neverwinter Online könnte es sich im ein MMO handeln. Damit bleibt DDO das alleinige „D&D MMO“ und für mich stellt sich die Frage „was ist der der Unterschied zwischen einem MMO und Neverwinter Online ?“

Alleine wenn ich das Wort „Abo-Gebühr“ schon höre dann stelle sich bei mir alle Nackenhaare auf. Wir haben doch nicht mehr 1999 als man dem zahlenden Kunden jeden Scheiß zu jedem Preis verkaufen konnte. Da draußen gibt es 1 Quadrillion Facebook & Flash Co Spiele und alle sind sie kostenlos. Soweit ich mich erinnere war „Hellgate: London“ der letzte ernsthafte Versuch für ein „Offline-Spiel mit Online Modus“ eine Abo-Gebühr zu nehmen und wie das ausgegangen ist das wissen wir doch alle.

Wie verzweifelt verweigern sich eigentlich Spiele-Macher den Realitäten der Zeit ? Und warum ? Es ist ja nicht so daß die neuen Geschäftsmodelle den Firmen keine Einnahmen bescheren. Es sind nur weniger/Kunde. Das wird aber durch die größere Anzahl an Kunden ausgeglichen. Zumindest hat es so in jedem anderen Markt funktioniert.

Seht es doch mal ein Jungs – das Abo-Modell ist mausetot und es bräuchte ein herausragendes und einzigartiges Produkt um es zu reanimieren.

Luna

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3 Kommentare

Eingeordnet unter DDO

3 Antworten zu “Prozess verloren

  1. Es sind nur weniger/Kunde. Das wird aber durch die größere Anzahl an Kunden ausgeglichen

    – Verstehe ich nicht, die Aussage. Wie ist das gemeint?

  2. Im f2p Modell rechnet man damit daß 5% aller Spieler im Item Shop kaufen. Der Wert „Einnahmen geteilt durch Anzahl Spieler“ ist damit niedriger als im Abo-Modell. Aber weil man gleichzeitig viel viel mehr Spieler hat sind die Gesamt-Einnahmen höher als im Abo-Modell.

    Luna

  3. Warte mal ab was kommt. Bald werden alle Netzwerkspiele wieder Gebühren fordern.

    Lach… Hust.

    http://padlive.de/2010/08/avatar-geschaftsmodelle-im-spielesektor/

    Gerd