Ungeschickt läßt grüßen

Im Vorfeld des Rift-Headstarts gab es „die gleichen Probleme wie immer“. Zu meinem Leidwesen weil ich dachte ja es bessert sich mal etwas. Aber nein auch hier geht patchen nur mit „aktivem Account“. Was wie wir seit vielen Jahren wissen einfach strunz-dumm ist weil es Länder gibt in denen ein guter Teil der Spieler in Internet Cafes spielt. Ein Cafe Betreiber muß aber patchen können auch wenn er selber gar nicht spielt …

Für einen Teil der Spieler stellte sich außerdem der Zwang zur Kreditkarte obwohl man mit GameCard spielen will als Problem beim Start heraus. Für diejenigen die DE Recht unterliegen ist das ein klarer Verstoß gegen DE Datenschutzrecht und den Grundsatz der Datenvermeidung. Wie es richtig geht macht ausgerechnet an der Stelle der Monopolist mit WoW vor. Ich kann mir völlig problemlos den „10 Tage Test Client“ installieren und hinterher den Code vom meiner GameCard eingeben ohne daß es der Preisgabe weitere persönlicher Daten bedarf.

Daß das Verhalten der Anbieter an der Stelle eher „ungeschickt“ (weil das haben wir doch schon immer so gemacht) als vorsätzlich Kunden unfreundlich ist das mag ich gerne glauben. Aber am Ende zählt das Ergebnis und das ist einfach nicht gut.

Daß ausgerechnet ich an der Stelle Blizzard loben muß … macht es nicht besser …

Luna

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4 Kommentare

Eingeordnet unter Rift, World of Warcraft

4 Antworten zu “Ungeschickt läßt grüßen

  1. Luna schrieb:
    Für einen Teil der Spieler stellte sich außerdem der Zwang zur Kreditkarte obwohl man mit GameCard spielen will als Problem beim Start heraus.

    Noch vor dem Head-Start ist auch noch Pay-Pal freigeschaltet worden. Aber ich gebe Dir dennoch recht, dass GameCard und ELV durchaus Optionen sind die man im europäischen Raum anbieten sollte.

    Das es dämlich ist das man erst patchen kann nachdem man sich eingeloggt hat ist allerdings eine dumme und unvorteilhafte Entscheidung.

  2. Nach Vereinbarungen der EU mit den USA und anderen Ländern sind Firmen in diesen Ländern verpflichtet, Daten über Kunden aus der EU zu erheben und diese dann an die EU weiter zu leiten.

    Das betrifft u.a. Vereinbarungen über das zwischenstaatliche Steuerrecht. Bei Internetdienstleistungen, die von ausländischen Firmen an EU-Bürger erbracht werden, wird Umsatzsteuer fällig, da die Dienstleistung als teilinländische Dienstleistung gilt.

    Das ist jetzt nur ein großer Überblick, weil es zu kompliziert wäre, genauer darauf einzugehen. Aber man kann vermuten, daß es darin mit einen Grund hat. Blizzard hat die Daten ja schon durch das Battlenet.

  3. Also ich kann mir bei WoW keinen Account erstellen, ohne diese Daten angeben zu müssen (auch keinen Trialaccount). Das ging früher nicht und heute dank Battle.net auch nicht. Oo

    Eine Frage noch zum Artikel:
    Man muss eine Kreditkarte angeben, obwohl man einen GTC hat? Das finde ich schon sehr ungeschickt…

  4. Wer GameCard benutzen will der muss am 3.März einen GameCard Code eingeben damit er die 30 Tage frei benutzen kann. Es ist extrem dümmlich.

    In WoW geht das hier

    https://eu.battle.net/account/landing.xml?referrer=TRIALBLIZZH

    Da gibt es ebenfalls keine Kreditkarten Daten die abgefragt werden (was ja auch extrem ! dämlich wäre)

    Luna