WoW wird schwerer

Völlig überraschend hat das Spiel einen „Nacht-und-Nebel“ Patch bekommen bei dem der Schwierigkeitsgrad nach oben korrigiert worden ist. Offiziell hauptsächlich im Bereich der Stufen 1-15 – ich selber hatte aber gleich mit einem Twink das Problem das die XP die man mit dem Leveln in einer Zone bekommt nicht mehr ausreichen um die nächste Zone betreten zu können. Was faktisch dazu führt daß man „gezwungen“ wird Instanzen beim Leveln zu spielen damit man weiter leveln kann. Ob das ein Fehler war der wieder korrigiert wird – mal abwarten.

Für mich kommt das ganze zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt – nach meiner Einschätzung steht bei den Entwickler nämlich derzeit die Entscheidung an wie schwer die skalierenden Legion Zonen werden sollen. Ich fürchte das sich die Fraktion der RTS-Nasen durchsetzt („Die Spieler sollen sich Dinge erarbeiten“) und die Zonen den Schwierigkeitsgrad von Tanaan bekommen. Sollte es soweit kommen dann wird die Twinkparade vermutlich kaum Stufe 110 sehen und ich werde wieder 4 Jahre in WoW-Pause gehen.

Ende des Jahres kommt eine neue PS4 und (endlich !) ein „Grand Tourismo“. Das wäre für mich ein Grund da mal zuzuschlagen. Alternativ bleibt mein in letzter Zeit arg vernachlässigter Steam Account – oder halt LotRO auch wenn ich mich damit angefunden habe daß mein WoW-Chat wohl kein LotRO spielen wird.

Ich habe jede Menge Optionen wenn WoW schwerer wird 🙂

Luna

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3 Kommentare

Eingeordnet unter World of Warcraft

3 Antworten zu “WoW wird schwerer

  1. Gerade was das Erarbeiten angeht, bin ich durchaus anderer Meinung – du hast ja selbst geschrieben, dass sich das eigentlich auf den Heroic-Modus bezieht. Das finde ich völlig in Ordnung. Man sollte nun einmal ein paar Instanzen gehen (und dort ggf. auch ein wenig sterben), Equip sammeln und dann die nächst höhere Stufe anpacken.

    Wenn dieser Modus auch nur als Durchlauf-Modus endet (was er z. B. gegenwärtig einfach nur ist, wenn man mythische Gegenstände anhat), dann kann man sich den Modus (oder auch den Mythischen) sparen.

    Indes bin ich auch anderer Meinung, was die RTS-Sache angeht. Gerade StarCraft hatte für mich die beste Geschichte seit langem, vermutlich seit Warhammer. Erarbeitung ist gut – alles hinterher geworfen zu bekommen würde mir massiv den Spielspaß nehmen.

    LG

  2. Mit Starcraft/Warcraft kann ich so gar nichts anfangen. Mein Hauptproblem damit ist „Player-Skill“ – ein RPG (was WoW ja sein sollte) liegt der „Skill“ aber beim Char den jemand spielt. Das sind so grundsätzliche gegensätzliche Knozepte

    Luna

  3. Konnte kürzlich in der Schwarzfelsgießerei diese Art von „Skill“ beobachten. Bei dem Zug-Kalle schafften es 10/20 Randoms nicht, vernünftig auf WSAD zu drücken und von den Schienen runter zu gehen.

    Halber Raid tot beim dritten Zug. Lernkurve = Null, da das die nächsten fünf Mal passierte und sich der Raid dann eben, nach vorherigen Fluktuationen, restlos auflöste.

    Dürfte die Frage sein, welche Art von RPG gemeint ist: textbasiert? Sobald aber Bewegung, Abklingzeiten und Rotationen reinkommen, steckt nun einmal auch ein wenig Arbeit und Konzentration (=Skill) dahinter. An Gegenstände kommt man so leicht ran wie selten zuvor, um sich für Heroisch / Mythisch zu qualifizieren. Also fällt das weg und der Skill kann dann nicht mehr komplett im Itemlevel liegen, sondern von diesem vielleicht unterstützt werden (das einen der Zug nicht mehr umbringt, sondern nur noch fast, aber auch das wird die Heiler nicht gerade glücklich machen und die Erfolgschancen auch nicht großartig steigern).

    Es bleibt eben, dass die Leute die richtigen Tasten drücken und konzentriert bei der Sache sind. Das wird man verlangen dürfen, um hier mythische von normalen Instanzen zu unterscheiden. Wie gesagt: Sonst kann man es gleich sein lassen, verschiedene Schwierigkeitsgrade anzubieten.

    LG