Ein Grund aufzuhören

Auf Buffed.de gibt es einen Bericht über undokumentierte Änderungen im 7.2 Patch. Dazu gehört die Skalierung der Zonen mit dem Item-Level der Spieler. Für mich ist eine derartige Skalierung ein weiterer Grund mit den Worldquest aufzuhören.

Bislang war es ja schon so daß die Legion Gebiete mit 110 viel zu schwer waren für frische 110er mit Gegenstandstufe 780 und erst mit Gegenstands-Stufe 840 so halbwegs spielbar waren. Wenn die Zonen jetzt skalieren dann bleibt der Schwierigkeitsgrad auch weiterhin viel zu schwer. RPG bedeutet jedoch für mich ein „stärker werden“ der Figur was künftig dann wegfällt. Auf einen Shooter mit gleich schwer bleibenden Gegener habe ich jedoch keine Lust – insbesondere nicht auf einen Shooter mit Abo-Gebühr. Als Folge werde ich künftig die Shooter-Gebiete von Legion (vermutlich zukünftig das ganze Spiel) meiden und nur noch die Teile spielen die auch tatsächlich etwas mit RPG zu tun haben (sprich leveln der kleinen Gebiete bis Draenor). Derzeit levele ich meinen 11ten Char in Richtung Stufe 100 (2 parken auf 100, 8 habe ich auf 110). Wenn das erledigt ist bleibt für mich kein Content mehr über.

Auch wenn meine Level-Partnerin vermutlich furchbar traurig ist ist dann doch der Zeitpunkt gekommen um sich zu fragen ob man nicht endgültig den Stecker ziehen sollte.

Für mich hat Patch 7.2 Content vernichtet anstatt neuen zu liefern.

Luna

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4 Kommentare

Eingeordnet unter World of Warcraft

4 Antworten zu “Ein Grund aufzuhören

  1. Traurig für Heilklassen, das es jetzt wieder künstlich erschwert wird und man keinen wirklichen Fortschritt mehr „spürt“.
    Mit dem Steckerziehen wärst du nicht die Erste und Einzige.

    Mich würden die Abozahlen des letzten hallben Jahres interessieren, um wieviel die weggebrochen sind, nachdem der erste Hype mit Legion durch war.

    WoW mag zwar mal der Makrtführer im MMO Bereich gewesen sein, aber der Sockel bröckelt schon lange, auf den ihn viele noch immer stellen.
    Auf einem Wort liegt meine Betonung: WoW WAR mal der Marktführer.
    Es gab etliche Spiele, die vielversprechend waren, aber von den WoW Kids abgegrast wurden, “ is nich wie WoW“ und im Abschluß am Game kein gutes Haar gelassen haben. Klar, Konkurrenzgames werden NIE wie WoW sein. Das will ich auch nicht.

    Jetzt mit Beginn der warmen Jahreszeit werden noch mehr Spieler noch weniger spielen.
    Wer setzt sich schon bei 30 Grad unterm Tag vorn Rechner 😉

  2. Ich setze mich auch bei 40° C an den Rechner. Bin ein klassisches Kellerkind – mir ist Sonne im Regelfall zuwider und ich sitze auch schon mal mit Jacke am Strand.

    Davon abgesehen spiele ich aber auch schon längst kein WoW mehr.

    Ich denke aber, es ist klar, dass viele Sachen eben an WoW bzw. der klassisch-retrospektiven Verklärung gemessen werden. Ich bemesse heutige Strategiespiele auch noch nach z. B. Total Annihilation und stelle fest: „Alter, warum haben die keine realistische Physik? Warum schlagen Geschosse durch Berge hindurch? Warum hatte ein Spiel von vor 20 Jahren realistische Features, die heutigen Spielen abhanden gehen?“

    Genauso kann man heutige MMOs nach dem damaligen WoW bemessen und feststellen: Irgendwas ist anders, irgendwas schien damals eben besser. Denn bei aller Kritik an etwaiger Konkurrenz muss man ja auch irgendwo sagen, dass bisher niemand an Blizzard rangenommen ist und die ihren Job doch noch immer besser als andere zu machen scheinen.

    LG

  3. Ein Einäugiger-unter-Blinden eben 🙂

    Luna

  4. Ich LIEBE Sonne und schwimmen gehen 😀

    Wobei ich sagen muss, das ich nicht vergessen habe, was es damals für ein Akt war, zu Offizeiten BC.
    Fliegen, selbst das lahme kostete Gold, das wehtat.
    Die Rufvorrausetzungen, um eine Hero zu gehen.
    Die Keyquest für Kara und MH.

    2 Wochen täglich farmen, um mir episches Fliegen holen zu können.
    Leute zu finden, die mit mir den Drachen aus der Netherpre befreit haben.
    Es war „hart“ aber man hatte ein Ziel, der Charakter war irgendwann auf einem Wunschstand angekommen, >fertig<.
    In Legion dreht man sich ewig in einer Hamstermühle, ohne wirklich je fertig zu werden.

    HdRo hab ich fast ein Jahr gespielt und hab mich gewundert, warum es damals beinah jeder aus meiner WoW Gilde es sooo schlecht redete.
    Das meint ich mit WoW Kids, die Spiele abgrasen, Äpfel mit Birnen vergleichen und so Games ruinieren.
    WoW ist seit 2004(!!) draussen, über ein Jahrzehnt Content, den andere Spiele erstmal liefern müssen bzw nachholen.
    SW:TOR, nächstes Beispiel. Ein Spiel, das neu rauskam, manche suchten sich auf Maxlevel, sehen, das kein oder kaum Content da ist und im Forum dann cry me a river veranstalten.
    Solche Spiele sind aber eher weniger dafür geeignet, in 1 Woche sich hochzujagen.
    In HdRo war ich mit meiner Bardin selbst nach fast einem Jahr noch nicht Maxlevel. Abends die Stunde in Bree auf dem RP Server gehörte für mich zum festem Repertoire ebenso wie ihre Auftritte im Pony mit einer Combo.

    Wobei ich schon fast eher denke, die Ära MMO hat ihre Glanzzeit hinter sich. Interessen, Prioritäten, alles verschiebt sich.
    Die Studenten von einst, die Classic noch aktiv gezockt haben, sind heute Brötchen und Butterverdiener, zeitmäßig können sie halt keine 5 Stunden mehr zocken sondern nur noch 2, vielleicht gibts auch Kinder, die brauchen auch ihre Aufmerksamkeit. Da passt WoW perfekt.
    In 2 Stunden kann man LFR latschen, 2-5 WQs machen, Kiddies ins Bett bringen und abends noch die Tagesschau, bevors ins Bett geht.